BIOGRAFIE

Lutz Wichert

Tenor- und Sopransaxofonist, Komponist, Arrangeur

Geb. 26.09.1956 in Eutin (Ostholstein).

Autodidakt. Später Harmonielehre bei Walter Norris und Saxofonunterricht bei Werner Jede, Herb Geller und Wilton Gaynair.

Erste musikalische Aktivitäten in Rhythm & Blues Bands im Raum Lübeck / Hamburg.

1979 Beginn der Auftritte mit eigenem Trio. Konzerte mit der John Holmes Big Band. 1980 - 1981 u. a. Festivalauftritte mit der Jazzrock - Formation Hob Goblin.

1982 - 1985 Mitglied des  Workshop Ensembles Siegen.

1988 spielte er mit eigenem Trio beim 10. Internationalen Jazz-Festival in Münster und im Anschluss daran während eines fünfwöchigen Clubengagements in Griechenland, 1989 bei den 14. Leipziger Jazztagen ( DDR ), 1990 für eine WDR-Produktion im Stadtgarten in Köln, während einer UDSSR-Tournee u. a. beim 14. Leningrader Jazz Festival sowie beim 13. Int. Jazz Festival Münster und 1993 in den Niederlanden und Deutschland bei dem 3-Städte-Jazz-Festival „Jazz op locatie  / Jazz vor Ort“.

Längere Aufenthalte in Südamerika, Asien und Afrika von 1993 bis 1996 sowie in New York City von 1996 bis 1998 waren von besonderer Wichtigkeit für seine musikalische Entwicklung. In der Zwischenzeit trat er mit seinem Trio während des Jazz Festivals Jazzmeile Thüringen ´97 auf.

1998 nahm das LUTZ WICHERT TRIO seine erste CD „To Everything He Does“ ( timeline 2068 ) mit ausschließlich eigenen Kompositionen auf und ein Konzert mit diesem Programm wurde 1999 im Jazzclub Unterfahrt in München vom Bayerischen Rundfunk aufgenommen und gesendet.

2000 besuchte er zum ersten Mal Santiago de Cuba ( Zusammenarbeit mit Musikern der Gruppe Cutumba ) und Havana. 2001 nahm er teil an einer Masterclass mit David Liebman.

Die CD „Ambiguous“ ( EDM 062 ) wurde  2002 von dem LUTZ WICHERT TRIO für die Edition Musikat  wiederum ausschließlich mit Eigenkompositionen aufgenommen.

Ende 2002 folgte ein Auftritt mit dem LUTZ WICHERT TRIO für den Saarländischen Rundfunk in der Reihe „Jazz live with friends“.

Eine zweite Reise nach Afrika unternahm er 2003, wobei er sich länger in Namibia, Botswana und Zimbabwe aufhielt.

Anfang 2004 lebte er mehrere Monate in London sowie Leeds, wo er u. a. an einer Masterclass für Saxophon sowie Komposition und Arrangement mit Bob Mintzer teilgenommen hat.

Im Mai des Jahres kehrte er nach Deutschland zurück anlässlich der Veröffentlichung der neuen Trio - CD „Don´t Accept Cookies“ (EDM 082) mit ausschließlich eigenen Kompositionen, die in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk und der Edition Musikat produziert wurde. In diesem Zusammenhang wurde wieder ein Konzert mit dem LUTZ WICHERT TRIO für den Saarländischen Rundfunk in der Reihe „Jazz live with friends“ veranstaltet und im Rundfunk übertragen.

Nachdem er unter anderem als Dozent beim „Jazzworkout“ des Saarländischen Landesverband Jazz e.V. ( 2004 - 2006 ) tätig war, folgte ein längerer Aufenthalt in England sowie eine Reise nach China ( Hu Lu Si Unterricht ) und Tibet.

2007 - 2008 insbesondere Arbeit an großformatigen Kompositionen für kleine Besetzungen ( u.a. erste Entwürfe  der Reverberation Suite ) .

2009 Beschäftigung mit digitalen Aufnahmetechniken, Software für Abmischen und Mastering sowie der Gestaltung von CDs.

2010 Gründung des eigenen Labels MATZMO RECORDS als "division" der Edition Musikat.

2011 erscheint "thirteen sonic sediments", die vierte CD des LUTZ WICHERT TRIOs. Die dreizehn neuen Eigenkompositionen werden auf MATZMO RECORDS veröffentlicht.

2012 wird die fünfte CD "unwritten love-letters" wieder auf dem eigenen Label MATZMO RECORDS mit neuen Eigenkompositionen veröffentlicht. Neben dem bislang dominierenden Tenorsaxophon steht insbesondere das Sopransaxophon bei dieser Produktion im Vordergrund.

2013  Kompositionsauftrag  des Kulturamtes der Stadt Saarbrücken. Die erfolgreiche Uraufführung der zehn neuen Kompositionen für das Trio von Lutz Wichert findet beim Festival "Saarbrücker Sommermusik" statt.

Neben anderen trat er auf mit Branko Arnsek, Bob Bales, Philipp Bernhardt, Stephan Brandt, Michael Büning, Stefan Engelmann, Rudi Flender, Michael Fronzek, Andreas Griefingholt, Natalie Hausmann, Martin Heemann, Patrick Hengst, John Holmes, Nils Imhorst, Frank Itt, Frank Jacob, Jens Jenner, Wollie Kaiser, Jan Klare, Jürgen Knautz, Jochen Krämer, Michal Kulenty, Jörg Kummetz, Andreas Lehnert, Golo Maichel, Robert Michler, Alex Morsey, Dribi Alaoui Mohamed, Ivo Müller, Matthias Müller, Nicole Nagel, Jogi Nestl, Soleil Niklasson, Bernd Oezsevim, Klaus Panten, Uwe Petersen, Sandra Pfeiffer, Uwe Plath, Daniel Prätzlich, Martin Preiser, Sebastian Räther, Joachim Raffel, Martin Redeker, Bernd Reichert, Michael Schiefel, Dirik Schilgen, Olaf Schneider, Christian Schönefeld, Stefan Schulz, Christian Thomé, Elisabeth Tuchmann, Stephan VanWielik, Achim Weiß, Jochen Welle, Konstantin Wienstroer, Christian Winninghoff, Joachim Zoepf sowie Helge Zumdiek.